KI Consulting · KI-Strategie

Eine KI-Strategie in sechs Schritten erarbeiten

Ein praxistaugliches Vorgehen, das in wenigen Wochen zu einer belastbaren Entscheidungsgrundlage führt.

1. Bestandsaufnahme

Erfassung laufender KI-Initiativen, genutzter Werkzeuge, Verträge, Datenflüsse und Kosten. Häufig zeigt sich hier bereits Konsolidierungsbedarf.

2. Zielbild

Workshops mit Geschäftsführung und Bereichsverantwortlichen klären, wo KI zu Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz oder neuen Angeboten beitragen soll.

3. Portfolio

Ideen werden nach einheitlichen Kriterien bewertet und priorisiert. Ergebnis ist eine überschaubare Zahl an Vorhaben mit Verantwortlichen.

4. Plattform

Entscheidung über die gemeinsame technische Grundlage: Modelle, Datenzugriff, Integration und Betriebsform.

5. Organisation und Leitlinien

Rollen, Gremien, Freigabeprozess und KI-Leitlinien werden festgelegt und mit Datenschutz und Betriebsrat abgestimmt.

6. Fahrplan

Ein Fahrplan legt Reihenfolge, Budgets, Meilensteine und Kennzahlen für die nächsten zwölf bis achtzehn Monate fest.

Typische Stolpersteine

Strategie ohne Daten

Ein Zielbild, das auf Daten setzt, die nicht verfügbar oder nicht nutzbar sind, scheitert in der Umsetzung. Die Datenlage gehört deshalb früh in die Bewertung.

Zu viele Vorhaben gleichzeitig

Ein Portfolio mit Dutzenden parallel laufenden Piloten bindet Ressourcen, ohne dass etwas in den Betrieb kommt. Wenige Vorhaben konsequent abzuschließen, schafft Glaubwürdigkeit.

Fehlende Beteiligung

Werden Fachbereiche, Betriebsrat oder Datenschutz erst spät eingebunden, entstehen Verzögerungen und Widerstände, die sich vorher hätten vermeiden lassen.

Häufige Fragen

Wie konkret sollte eine KI-Strategie sein?

So konkret, dass die nächsten Vorhaben, Verantwortlichen und Budgets feststehen. Allgemeine Visionen ohne Portfolio führen selten zu Ergebnissen.

Wie oft sollte die Strategie überprüft werden?

Mindestens jährlich, das Portfolio zusätzlich in kürzeren Abständen, weil sich Technologie und Anforderungen schnell ändern.